Pressemitteilung: Wahl von Dr. Sebastian Kranich zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 72

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben am 13. Februar auf einem Stadtparteitag einstimmig Dr. Sebastian Kranich (43) zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 72 (Halle/Saale, Kabelsketal, Landsberg, Petersberg) gewählt.

In seiner Bewerbungsrede betonte Kranich die Notwendigkeit eines Politikwechsels bei der Bundestagswahl. Nach dem gesellschaftspolitischen Stillstand der vergangenen Jahre sei eine aktive soziale ökologische Reformpolitik nötig. Kranich bezeichnete die wachsende soziale Ungleichheit als Gefahr für die Gesellschaft. Wohlhabende müssten wieder stärker in die Verantwortung genommen werden. Weiterhin plädierte er für einen ökologischen Umbau der Industrie, der unter der derzeitigen Bundesregierung viel zu langsam vorankomme. Er selbst wolle als Direktkandidat zu einem starken grünen Wahlergebnis beitragen. Im Blick auf die konkurrierenden Parteien sollten die Wählerinnen und Wähler im September sagen: „Da wähle ich doch grün. Das ist das ehrlichste Angebot.“   

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Kurzbiographie Dr. Sebastian Kranich

Sebastian Kranich wurde 1969 in Dresden geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Abitur arbeitete er als NVA-Bausoldat in Merseburg (Leuna-Werke) und anschließend als Hilfspfleger in Weimar. Von 1990 – 1996 studierte er evangelische Theologie in Leipzig und war danach als Sachbearbeiter (Organisation Nahverkehr) beim Kirchentag in Leipzig beschäftigt. Seit 1997 arbeitet er als Wissenschaftler. Von der TU Dresden kam er 1999 an die MLU Halle-Wittenberg und lebt seitdem in Halle. 2005 wurde Sebastian Kranich promoviert und schloss das Vikariat mit dem zweiten theologischen Examen ab.

1988 trat Sebastian Kranich der oppositionellen Gruppierung „Gewaltlos leben“ bei und war 1990 an der Gründung der Grünen Partei in Weimar beteiligt. Zum Thema Bausoldaten ist er seit Jahren auf dem Feld der politischen Bildung aktiv. 2011 wurde er zum Beisitzer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtvorstand Halle gewählt. Er engagiert sich besonders gegen Rechtsextremismus, für Demokratie sowie in verkehrspolitischen Fragen. 2013 erfolgte seine Wahl zum Stadtvorsitzenden.

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