AtomkraftgegnerInnen üben für große Anti-Atom-Menschenkette

Pressemitteilung

Aktion am Samstag, den 10. April 2010 um 11.00 Uhr:
AtomkraftgegnerInnen üben für große Anti-Atom-Menschenkette

AtomkraftgegnerInnen bilden am Samstag, dem 10. April, auf dem Marktplatz von Halle eine Menschenkette zwischen zwei Attrappen von Atomkraftwerken. Mit der Aktion wird für die Beteiligung an der bundesweiten Aktions- und Menschenkette am 24. April zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel geworben. Mit der 120 Kilometer langen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland verlangt ein breites Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltschutzverbänden, Gewerkschaften und Parteien von der Bundesregierung, auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu verzichten und rasch aus der Risikotechnologie auszusteigen.

Start der Auftakt-Aktion am 10. April ist um 11.00 Uhr vor der Rathaustreppe. Die Aktion wird von einer Koordinierungsgruppe in Halle und Aktiven des Kampagnennetzwerks Campact organisiert. Interessierte Hallenserinnen und Hallenser sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.

„Die Pläne von CDU/CSU und FDP, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern, sind völlig unverantwortlich. Je älter Atomkraftwerke werden, desto maroder und unsicherer werden sie“, sagte Marko Rupsch, Vorstandsmitglied der Grünen in Halle. „Darum rufen wir die Hallenserinnen und Hallenser dazu auf, sich bei unserer Menschenkette einzureihen.“

Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Mobilisierungsaktion in über 50 Städten, wo ebenfalls Auftakt-Menschenketten stattfinden.
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Hintergrundinformationen zur Aktions- und Menschenkette am 24. April: www.atomkraft-abschalten.de

Übersicht zu den bundesweit über 50 Auftakt-Menschenketten: www.campact.de/atom2/kette/mmkstandorte

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