Demonstration gegen rechten Geschichtsmissbrauch!

Halle für Demokratie und Weltoffenheit!

Aufruf zur aktiven Unterstützung und Beteiligung an den Demonstrationen gegen rechtsextremen Geschichtsmissbrauch am Mittwoch, 17. Juni 2009, um 20.30 Uhr ab Marktplatz, Steintor, Com-Center und Franckeplatz zur Kundgebung auf dem Riebeckplatz.

Aufruf Demo 17_JuniSeit einigen Jahren versuchen rechtsextreme Kräfte, insbesondere die NPD, den 17. Juni bundesweit als Feiertag „gegen den roten Terror“ zu instrumentalisieren und zu missbrauchen. Für die Stadt Halle haben rechtsextreme Kräfte eine Demonstration – beginnend am Hauptbahnhof – angekündigt. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender demokratiefeindlicher Aktivitäten gilt es besonders wachsam zu sein gegenüber allen nationalistischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Ideologien und Gewalttaten. Darum erklären wir, dass Aufmärsche von Neonazis – wie der für den 17. Juni 2009 geplante – in unserer Stadt unerwünscht sind. Wir Hallenserinnen und Hallenser gehen an diesem Tag auf unsere Plätze und Straßen und zeigen, dass eine starke Demokratie der Grundpfeiler unseres Zusammenlebens ist – entschlossen, gewaltfrei und phantasievoll.

  • Kommt ab 16.00 Uhr zu den Infoständen am Marktplatz, am Franckeplatz und an der Gedenkstätte Roter Ochse
  • sowie ab 18.00 Uhr zu den Infoständen am Com-Center/Philipp-Müller-Straße, am Riebeckplatz und am Steintor!
  • Kommt um 16.30 Uhr zur offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt Halle zum 17.6.1953 auf dem Hallmarkt!
  • Kommt ab ca. 20.30 Uhr mit den Demonstrationen ab Marktplatz, ab Franckeplatz und ab Steintor zur Kundgebung auf dem Riebeckplatz von 21.00 bis 24.00 Uhr!

UnterstützerInnen:
Initiative Zivilcourage Halle, Friedenskreis Halle e.V., Reformhaus Halle e.V., Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt/Süd, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Halle (Saale), Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, Hans Böckler Stiftung /StipendiatInnengruppe Halle, Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V., Jusos Halle, Endstation Rechts Sachsen-Anhalt, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V., Präventionsrat der Stadt Halle, Fanprojekt der Stadt Halle (Saale), Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., Bündnis Migrantenorganisationen Halle (Saale), Jüdische Gemeinde Halle K.d.ö.R., Theater, Oper und Orchester GmbH -Thalia Theater Halle, Katholische Kirche im Dekanat Halle, Vorstand des Stadtseniorenrates, IG Metall Halle, djo-Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., Dietmar Weihrich Mitglied des Stadtrats von Halle (Saale), SPD Stadtratsfraktion Halle (Saale), PIA – Pflaster-Info-Agentur, Grüne Hochschulgruppe Halle (Saale), Regionalgruppe von attac in Halle, Studierendenrat (StuRa) der Martin-Luther-Universität, „Freunde Baschkortostans“ e.V., Jugendwerkstatt Bauhof Halle in den Franckeschen Stiftungen gGmbH., Shorai-Do Kempo e.V., Kinder- und Jugendhaus e.V., Evangelischen Studierendengemeinde Halle (ESG), Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis, Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ Halle-Saalekreis e.V., solidaridad e.V., Hochschulinformationsbüro Halle, Unimono, Sabine Wolff – Stadträtin, Hochschulgruppe der Friedrich-Ebert-Stiftung, DIE LINKE Halle, alternatives Vorlesungsverzeichnis Halle

www.izhalle.de

Für die Vorbereitung und Durchführung der Aktionen werden dringend Spenden benötigt. Jeder eingegangene Euro auf das Konto: 382300888; Kontoinhaber: Friedenskreis Halle e.V., Saalesparkasse, BLZ 800 537 62, Verwendungszweck: 17.6.2009 hilft. Spendenbescheinigungen können bei Angabe der Adresse /der Einzahlerin/des Einzahlers im Verwendungszweck auf dem Überweisungsträger gern ausgestellt werden.

Kontakt: Initiative Zivilcourage Halle c/o Friedenskreis Halle e.V.; Große Klausstraße 11, 06108 Halle; Tel/Fax: 0345-279807-20 / -11, E-Mail: iz@friedenskreis-halle.de

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