Extreme Wettereignisse sind Folge des Klimawandels – Grüne fordern Aktivitäten für den Klimaschutz

Pressemitteilung 19.01.2007

Nach Auffassung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen extremen Wettereignisse wie der außergewöhnlich starke Orkan „Kyrill“ eine Folge des Klimawandels dar.

„Es kann zwar kein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und einem Einzelereignis hergestellt werden, aber in der Tendenz nimmt die Häufigkeit und die Stärke der Unwetter zu. Und diese Unwetter führen zu größeren Schäden, wie die Statistiken z.B. der Münchner Rück eindeutig belegen. Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, werden die entstehenden Schäden sehr viel größer sein als die Kosten, die für die Vermeidung der Schäden aufgebracht werden müssten“, so Oliver Paulsen, Vorsitzender der Grünen in Halle.

„Zum Klimaschutz kann und muss jeder beitragen. Das gilt auch für die Stadt Halle, die bisher für den Kilimaschutz viel zu wenig unternommen hat. Beschlüsse des Stadtrates wie der Beitritt zum Klimabündnis, zum Energiecontracting in städtischen Liegenschaften oder zur Initiative „Solar Lokal“ haben bisher keine Ergebnisse erbracht. Wir hoffen und wir fordern von der zukünftigen Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados ein stärkeres Engagement beim Klimaschutz“, ergänzt der grüne Stadtrat Dietmar Weihrich.

Beide kündigten eine Initiative für ein sog. „Bürgerkraftwerk“ an. Mit einer Photovoltaikanlage soll als aktiver Beitrag zum Klimaschutz Strom erzeugt werden. Doch Realisierungschancen sehen beide nur dann, wenn von Seiten der Stadtverwaltung das Projekt angemessen unterstützt würde. So müssten u.a. eine geeignete Dachfläche auf einem städtischen Gebäude gefunden werden.

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