Umwelttag am 21. Mai

Umwelttag am 21. Mai

Apfel ist nicht gleich Apfel – Grüne Aktion in der Leipziger Straße
Zusammen mit anderen Vereinen und Verbänden präsentiert en sich die Grünen anlässlich des Umwelt- und Fahrradtages. Neben vielfältigen Informationen rund um die bündnisgrüne Umweltpolitik gab es dort einen Apfeltest.

Die Stimmung auf dem am 21. Mai in Halle durchgeführten Fahrrad- und Umwelttag war sehr freundlich.
Man kann hier spekulieren, ob es nun an dem eher grünenlastigen Thema der Veranstaltung oder aber an den angebotenen Proben köstlicher einheimischer Äpfel lag, doch die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalteten sich sehr angenehm. So wurden vom Regionalverband unter anderem Informationsmaterialien zur Gentechnik in Lebensmitteln, zu erneuerbaren Energien aber auch lokalpolitischen Informationen angeboten. Hinzu kam, dass der Regionalverband an seinem Stand einen Apfelgeschmackstest durchführte, welcher offensichtlich auch den Geschmack der Besucher traf. So wurden am Stand zweierlei Äpfel angeboten, die sich zwar nicht durch ihre Sorte, wohl aber durch die Art Ihres Anbaus unterschieden. Die einmal aus konventionellem Anbau und andererseits aus biologischer Produktion stammenden Äpfel riefen sodann auch unterschiedlichste Reaktion der zahlreichen Tester hervor. Diese reichten von, „so muss ein Apfel schmecken“ (bezogen auf den Bio Apfel) oder „das sind doch unterschiedliche Sorten“ bis hin, „der ist viel Süßer, schmeckt mir besser (bezogen auf den konventionellen Apfel).

Erstaunlich war auch, dass vermehrt ältere Tester geschmacklich eher dem Bio Apfel zugeneigt waren und Jugendliche sich zahlreicher für den Apfel aus konventionellem Anbau entschieden. Dies kann wohl, so die Einschätzung einer älteren Testerin am Stand, an den Erfahrungen der Älteren durch eigenen Anbau, sei es nun im Garten oder der Landwirtschaft, liegen. Letztlich ist es ist es für viele sicherlich eine Geschmacksfrage, wobei sich die Mehrheit der Besucher am Stand doch für den Bioapfel aussprach, sei er nun vom Markt, aus dem Reformhaus oder auch aus eigenem Anbau.

An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, dem BIOTOPIA Bioland Stand vom halleschen Wochenmarkt zu danken. Diese hatten uns freundlicherweise 10 Kilo Bio Äpfel kostenfrei zur Verfügung gestellt.


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