Unsere DIREKTKANDIDATIN INÉS BROCK für die BUNDESTAGSWAHL 2021

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Halle (Saale) machen mit Dr. Inés Brock ein personelles Angebot für die Bundestagswahl 2021. Dr. Brock – ist ebenfalls eine gewählte Kandidatin auf dem 3. Platz der Landesliste von Sachsen-Anhalt.
Die Bundestagswahl 2021 wird eine Richtungsentscheidung für die zukünftige Entwicklung Deutschlands und Europas, insbesondere über den Umgang mit der Klimakrise und den Folgen der Pandemie. Die zentrale Menschheitskrise ist der Klimawandel, und wie sich die Welt nach der Pandemie neu aufstellt, entscheidet sich in den nächsten 10 Jahren. Wie Deutschland seine wichtige Rolle mit dem im September gewählten Bundestag, den politischen Mehrheiten und der neuen Bundesregierung dabei ausfüllt, wird von den Wähler*innen entschieden. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erheben dabei einen Führungsanspruch.

Haben Sie Fragen zu meiner Kandidatur, unseren grünen Positionen oder anderweitig Gesprächsbedarf? Kontaktieren Sie mich unter :

kontakt@ines-brock.de

Weitere Informationen Finden Sie unter :

https://www.ines-brock.de/

Hier finden Sie Informationen zum Lebenslauf und zum wissenschaftlichen Werdegang.

Ausbildung

  • 1983- 1989 Studium Germanistik, Anglistik, Pädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Abschluß: Diplomlehrerin Deutsche Sprache und Literatur/Englisch
  • 1990- 1992 Forschungsstudium an der Sektion Germanistik/Kunstwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 1996 Erwerb der Anerkennung auf „Gleichwertigkeit der Fertigkeiten und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt
  • 1999 Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Fort-, Aus- und Weiterbildungen in Systemischer Familientherapie, Kreativer Kindertherapie, Geburtsvorbereitung)
  • 2004-2007 Promotionsstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung, Doktorandin an der Uni Halle, FB Erziehungswissenschaften
  • Dr.phil. seit Januar 2010

Tätigkeiten

  • 1992- 2001 als Schwangeren- und Familienberaterin tätig, zuletzt Leiterin der staatl. anerkannten Erziehungsberatungsstelle im IRIS-Regenbogenzentrum Halle
  • Referentin, Autorin, Workshopleiterin in den Bereichen Frauengesundheit, Kindheit, Familienbildung und –beratung, Kinder- und Familienpolitik
  • Lehrbeauftragte an der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • Dozentin, Lehrgangsleiterin und Supervisorin am MAPP-Institut – Magdeburger Ausbildungsinsitut für psychologische Psychotherapie e.V.
  • 10/07 bis 3/09 HWP-Stipendiatin an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) “Förderung der Berufungsfähigkeit von Frauen an den Fachhochschulen des Landes Sachsen-Anhalt”
  • 2006-2018 Ausbildungsleiterin Elternberatung/Bildungsbegleitung bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung  im Bundesmodellprojekt Elternchance ist Kinderchance
  • seit 2019 Referentin beim SPI für Bundesprojekt „Elternchance“
  • 1.4.09- 30.6.2011 Projektleiterin kita-elementar bei Bildungsvereinigung Arbeit und Leben, Sachsen-Anhalt e.V. für die Qualifizierung von Fortbildungsreferenten für 9000 Erzieherinnen
  • seit 11/2011 selbständig tätig und Gründung des Nathusius-Insitutes für Psychologie, Bildung und Beratung
  • Mitglied im wissenschaftlichen Beirat Bundesverband kinderreiche Familien, Tragenetzwerk
  • Sektionssprecherin Kind und Bindung, emotionale Entwicklung der DGHWi
  • 2012-2017 Ambulanzleiterin Nebenstelle Halle(Saale) des MAPP
  • seit WS 18/19 Hochschullehrer am Studienzentrum MEU der diploma-Hochschule im Master Klinische Psychologie/Betreuung Masterthesen
  • seit 2011Soloselbständig als Psychotherapeutin, Hochschullehrerin, Referentin, Supervisorin und Autorin

Ehrenamt

  • 1990 – 2009 1. Vorsitzende IRIS e.V. für Frauen und Familie, Trägerin IRIS-Regenbogenzentrum, größte Familienbildungstätte Sachsen-Anhalts, Arbeitskreis freie Träger der Jugendhilfe HzE
  • 2000-2006 Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, u.a. Mitglied und Sprecherin in Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit, Soziales, Arbeitsmarkt, Kinderkommission des Bundesverbandes, Bund-Länder-AGs Gesundheit/Soziales, Kinder/Familie der Bundestagsfraktion, AG der Ostlandesvorsitzenden
  • 2007-2011 Länderratsdelegierte und Präsidium, kinder- und familienpolitische Sprecherin des Landesverbandes
  • seit Juli 2009 Mitglied des Stadtrates Halle(Saale) und seit 2013 Fraktionsvorsitzende, derzeit stellv. Vorsitzende Kulturausschuss, Mitglied Finanzausschuss und Hauptausschuss, Aufsichtsrat Theater & Orchester GMbH, Aufsichtsrat Stadtwerke, Personalrat SWH, stellv. Vorsitzende Beirat Stadtmarketing und Anstaltsbeirat der JVA „Roter Ochse“
  • seit 2014 – 2016 stellv. Sprecherin BAG Kinder, Jugendliche & Familie (seit dem Delegierte des Landesverbandes)

Fachlicher und wissenschaftlicher Werdegang  

Nach meinem Abschluss zur Dipl.-Lehrerin für Deutsch und Englisch (1990) habe ich an der Martin-Luther-Universität in der Sektion Germanistik und Kunstwissenschaften ein Forschungsstudium aufgenommen, das DDR-Lyrik der 80er Jahre zum Gegenstand hatte. Aus den bekannten personellen und wissenschaftlichen Unruhen an der Universität zu Beginn der 90er konnte ich die Promotion damals nicht abschließen.

In den Jahren von 1992 bis heute lassen sich in meiner Entwicklung vier Phasen beschreiben.

  • Konzentration auf das Thema Schwangerschaft und Geburt (durch persönliche Kontakte geprägt von Michel Odent, Eva Reich, Frederick Leboyér)
  • Beschäftigung mit der frühesten Kindheit, Primärprävention am Lebensbeginn, Säuglingsforschung und der Schreikindberatung (persönliche Prägung durch Jirina Prekop, Mauri Fries, Hannah Lothrop)
  • Ausbildung zur Systemischen Familientherapeutin und in Kreativer Kindertherapie (u.a. bei Gunthard Weber, Helm Stierlin, Kurt Ludewig, Manfred Vogt, Carmen Beilfuß)
  • Wissenschaftliches Arbeiten, Erarbeiten und Bearbeiten der Promotion “Die Auswirkungen unterschiedlicher Kinderbetreuungsarrangements auf Familiensysteme und die Geschwisterdynamik – anhand qualitativer Fallstudien” (begleitet und geprägt von Thomas Olk, Ursula Rabe-Kleberg, Bruno Hildenbrand)

Chronologischer Ablauf des fachlichen und wissenschaftlichen Engagements

  • Aufbau IRIS-Regenbogenzentrum ab 1990, seit 15 Jahren 1. Vorsitzende IRIS e.V. für Frauen und Familie, größte Familienbildungsstätte Sachsen-Anhalts, 2005 von Deutschen Jugendinstitut positiv hervorgehoben als Modell und als Early Excellence Centre von Bundesministerin Renate Schmidt als einer von fünf Leuchttürmen in Deutschland benannt
  • Aufbau und fachliche Begleitung des ersten Geburtshauses in den NBL (1992)
  • Schwangerenberatung, anerkannte Geburtsvorbereiterin und Kursleiterin für Frauengesundheit und Familienbildung der GfG (Schreikindberatung- Konzept des Unterstützten Weinens, FamGeb® = Familiengeburtsvorbereitung entwickelt, „Babyuniversität – für Mütter in der Elternzeit“ Konzept entwickelt)
  • 2 Jahre Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS), Ausbilderin für Stillgruppenleiterinnen
  • Systemische Familientherapie 3 Jahre Ausbildung
  • „Anerkennung auf Gleichwertigkeit der Fähigkeiten und Fertigkeiten auf dem Gebiet der Sozialpädagogik“ durch Sozialministerium LSA (1996)
  • Kreative Kindertherapie 3 Jahre Ausbildung
  • Approbation Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (1999)
  • Leiterin Erziehungsberatungsstelle, viele auch überregionale Fach- und populärwissenschaftliche Vorträge, Veröffentlichungen in Zeitschriften und Beiträge in Büchern
  • 4 Jahre stellv. Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit, Soziales und Arbeitsmarkt bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN = Regierungshandeln von Parteiseite fachlich begleitet, seit 2004 Mitglied der Kinderkommission BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unter Leitung von Renate Künast
  • Hochschullehre und Promotion seit 2006 – verschiedene Forschungsprojekte