Melanie Ranft

2014_Melanie-Ranft„Die Wahrheit ist jedem zumutbar“

Ausbildung/Studium/Beruf

Studium der Philosophie und Germanistik in Halle und London. Abschluss: Magistra Artium

Politischer Werdegang

Eigentlich fing bei mir alles mit politischem Interesse und mit dem Engagement in schulischen und universitären Gremien an. Mein aktiver Einstieg in die Politik begann mit dem Parteieintritt bei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 2011. In diesem Jahr fühlte ich mich von der schwarz-gelben Regierung so richtig veralbert. Wurde uns Bürgerinnen und Bürger bis dahin immer wieder erläutert, dass es ohne Atomstrom nicht geht, so hieß es nun plötzlich nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima aus dem Mund der Kanzlerin „Atomkraft, nein Danke!“. Meine eigene Leichtgläubigkeit hat mich nachdenklich gemacht. Obwohl mir besonders wegen meiner ostdeutschen Sozialisation die Bindung an eine politische Partei nicht leicht fiel, bin ich glücklich bei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN eine politische Heimat gefunden zu haben. Seit 2012 bin ich Beisitzerin im Vorstand des grünen Stadtverbandes, Sprecherin der Landesfachgruppe Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Sozialpolitik und ich unterstütze die grünen Stadträte als sachkundige Einwohnerin im Sportausschuss.

Politisches Programm und politische Ziele

Als Bildungsmanagerin sehe ich einen Schwerpunkt in einer engen Verzahnung von Bildungsangeboten wie Kindergarten, Schule, Berufsausbildung, Studium, Weiterbildung u.a. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass in Halle aufeinander abgestimmtes Lernen besser möglich ist. Erfolgreiche Bildungsbiografien sollen für alle Bürgerinnen und Bürger jeglichen Alters erfahrbar sein, denn Bildung ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Gerechtigkeit und ein selbstbestimmtes Leben.

Bildung ist ohne kulturelle und auch sportliche Angebote undenkbar. Hier bedarf es einer Ausgewogenheit zwischen den Angeboten der sogenannten freien kulturellen Szene, der Hochkultur und auch zwischen dem Spitzen- und dem Breitensport.

Die Arbeit von Vereinen und Initiativen im sozialen Bereich, besonders in der Kinder- und Jugendhilfe, muss weiter anerkannt und gefördert werden.

Ich möchte mich für ortsübliche und vernünftige Planungs- und Gestaltungsprozesse engagieren, z.B. in Dölau und am Hufeisensee. Beteiligungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern müssen innerhalb dieser Abläufe verstärkt in den Blick genommen und mögliche Folgekosten für den städtischen Haushalt genau diskutiert und abgewogen werden.

Für diese und weitere Aufgaben möchte ich mich als Stadträtin einsetzen und bitte dabei um eure Stimme und Unterstützung.