Klima-Krise-Mensch: Wissenschaftliche Erkenntnisse in der politischen Diskussion

Einladung zur Diskussionsveranstaltung am 7. März 2018, 19.30 Uhr, Landesmuseum für Vorgeschichte (Hörsaal), Richard-Wagner-Straße 9, Halle

Mit der aktuellen Sonderausstellung zur Klimageschichte anhand archäologischer Funde aus Mitteldeutschland zeigt das Landesmuseum für Vorgeschichte wieder einmal, wie archäologisches Wissen einem breiten Publikum vermittelt werden kann. Der Titel der Ausstellung „Klimagewalten“ und das Thema erregen auch deswegen Aufmerksamkeit, weil Ursachen und Folgen der aktuellen Erderwärmung als menschengemachtes Phänomen in der politischen Diskussion immer wieder in Frage gestellt werden – nicht zuletzt unter Verweis auf natürliche Klimaveränderungen in der Erdgeschichte.

Der Stadtverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Halle (Saale) nimmt die Ausstellung zum Anlass, das Verhältnis von natürlichen Klimagewalten und anthropogen verursachtem Klimawandel zu diskutieren und lädt zur Podiumsdiskussion mit Wissenschaft und Politik ein. Mit Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalts, Dr. Frank Steinheimer, Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Dr. Andreas Marx, Mitteldeutsches Klimabüro, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ, diskutieren wir die Frage, in welchem Spannungsfeld sich die Erkenntnisse zu beiden Phänomenen bewegen. Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede gibt es? Die Ausstellung zeigt, dass sich die Arten an die Klimagewalten angepasst haben. Warum funktioniert das bei der Klimakrise nicht? Und welche Rolle kommt wissenschaftlichen Erkenntnissen hier im politischen Diskurs zu? Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Diskussionsveranstaltung teilzunehmen.

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