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Kandidat*innen zur Landtagswahl

Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Halle (Saale) kandidieren: Claudia Dalbert (Listenplatz 1), Wolfgang Aldag (Listenplatz 6), Melanie Ranft (Listenplatz 9) und Henrik Helbig (Listenplatz 12).

Claudia Dalbert

Zur Person

Claudia Dalbert– geboren 1954 in Köln
– ledig
– Ordentliche Universitätsprofessorin für Psychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Tätigkeit ruht)
– seit 2011 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt; Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Wofür stehe ich?

Gerechtigkeit ist mein Lebensthema. Bildungspolitik ist die zentrale Gerechtigkeitsfrage unseres Jahrzehnts. Sie schafft die Grundlage für die Selbstbestimmung des Menschen, für demokratische Teilhabe, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg. Generationengerechtigkeit wird es ohne engagierten Klimaschutz nicht geben, denn wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt.

Was ist Deine grüne Politik für Halle?

Ich lebe einen offenen Politikstil, der auf einem konstruktiven Meinungsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern setzt. Ich möchte daher weiterhin als Abgeordnete in meiner Stadt Halle die Ansprechpartnerin für Landespolitik sein. BÜNDNISGRÜNE Politik zeichnet sich durch einen eigenen Politikstil aus. Wir hören den Menschen zu, um mit ihnen zusammen Politik zu gestalten.

Was tust/wirst du für Halle (tun)?

Halle ist die größte Stadt in Sachsen-Anhalt. Unser Bundesland ist ein Land mit vielen Potentialen, viele davon in Halle, die es zu nutzen gilt: international bedeutsame Kultur- und Naturschätze, Potentiale in den Schulen, die im nationalen Vergleich sehr gut abschneiden, und eine außerordentlich gute Hochschul- und Forschungslandschaft. Es ist unsere Aufgabe, die politischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, mehr aus diesen Potentialen zu machen.

Warum ist es Dir so wichtig Dich für Halle einzusetzen?

Ich bin Halle-Fan. Diese Stadt ist für mich Heimat geworden. Vor 20 Jahren war es schon Liebe auf den ersten Blick und Halle wird jedes Jahr ein bisschen schöner. Ich freue mich, wenn ich diesen Prozess mit meiner Politik unterstützen kann.

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Wolfgang Aldag

Zur Person

Wolfgang– geboren 1968 in Stuttgart
– verpartnert
– erlernter Beruf: Landschaftsgärtner
– Garten- und Landschaftsarchitekt (selbstständig)
– seit 2014 Stadtrat (Ausschüsse für Finanzen, Wissenschafts- und Wirtschaftsförderung, Personalangelegenheiten)

Wofür stehe ich?

Grüne Politik will ich mit den Menschen machen. Die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern ist mir besonders wichtig. Das heißt für mich: zu den Menschen gehen und gemeinsam nach Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen zu suchen. Mit den Menschen zu reden und dabei offen und transparent die Sachverhalte zu beleuchten, ist mein Ding. Ich bin Querdenker und schwimme oft gegen den Strom. Das eröffnet neue Sichtweisen und ermöglicht andere Wege zu gehen.

Klimaschutz in Einklang mit einer sozialen und ökologischen Wirtschaftspolitik zu bringen ist für mich zentrales Thema. Denn nur was ökologisch vernünftig ist, ist langfristig auch ökonomisch sinnvoll.

Was ist Deine grüne Politik für Halle?

Halle ist zu meiner Heimat geworden. Die Stadt weiterzuentwickeln liegt mir am Herzen. Der Ausbau des Technologie- und Gründerzentrums und die ausreichende Finanzierung von Kitas, Schulen und Hochschulen sind für mich ebenso wichtig wie der Erhalt der historischen Bausubstanz und der einmaligen Naturlandschaft an der Saale.

Wodurch zeichnet sich Halle für dich aus?

Halle ist offen, tolerant und bunt. Halle hat etwas zu bieten. Mir ist es wichtig, sich dafür einsetzen. Denn nur dann ist die Stadt attraktiv und reizvoll: für junge Menschen hier zu bleiben, für Besucher*innen hierherzukommen und für die Hallenser*innen, um ihre Stadt mit Leben zu erfüllen.

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Melanie Ranft

Zur Person

MelanieRanft– geboren 1974 in Burg
– verheiratet, 3 Kinder
– Bildungsmanagerin
– seit 2014 Stadträtin (Vorsitzende des Bildungsausschusses, Mitglied im Sozial-, Gesundheits- und Gleichstellungsausschuss)

Wofür stehe ich?

„Mit Bildung und Verantwortung in die Zukunft“ lautet meine Maxime als Mensch und als Politikerin. Dabei bin ich mir sicher, dass in besserer Bildung und mehr Umwelt- und Klimaschutz unsere Zukunft liegt. Mit Leben gefüllt werden, kann diese nur vor Ort, von unseren Kindern und von allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam.

Was ist Deine grüne Politik für Halle?

Wichtig ist mir eine Stärkung der Kommunen für eine ausreichende Finanzierung und für mehr Selbstbestimmung. Wir brauchen eine Bildungspolitik, die frühkindliche, schulische, wissenschaftliche, berufsqualifizierende und berufsbegleitende Bildung zusammendenkt. Das geht nur mit einer Verbesserung der Strukturen und der Qualität. Das Land muss die Kommunen hier finanziell entlasten, damit diese in ihre Kita- und Schulgebäude investieren. Wir brauchen mehr qualifiziertes Personal für eine bessere Bildung in jedem Alter, modernisierte Lehramtsstudiengänge und Schulautonomie. Wir GRÜNE wollen längeres gemeinsames Lernen ermöglichen!

Was tust/wirst du für Halle (tun)?

In meinem Wahlkreis möchte ich die Zukunft von Halle-Neustadt konkret gestalten: familiengerechtes Wohnen, sozialer Wohnungsbau sowie die Modernisierung der Plattenbauen können hier Antworten bringen.

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Henrik Helbig


Zur Person

– geboren in Magdeburg
– verheiratet, 3 Kinder
– meine Familie und ich wohnen in Halle (Saale)
– promovierter Geograph, Dezernent am Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt
– sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Planungsangelegenheiten der Stadt Halle (Saale)

Wofür stehe ich?

Meine politischen Orientierungspunkte sind soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Politik sollte immer den Gesamtzusammenhang im Blick haben, frei nach der Maxime „Global denken – lokal handeln.“ Dies zeigt sich gerade jetzt, da viele Menschen bei uns Zuflucht suchen. Abschottung ist nicht die Lösung, sondern das Problem. Solidarität und Nächstenliebe sind – gerade vor Ort – gefragt!

Was ist Deine grüne Politik für Halle?

Die Förderung zukunftsfähiger Arbeitsplätze ist ein entscheidender Baustein für die Entwicklung Halles. Dafür ist es notwendig, die Forschungslandschaft in Halle besser mit den Unternehmen im Umfeld zu verknüpfen. Potenziale besitzen zum Beispiel Biokunststoffe und die Wasserstofftechnik am Standort Leuna. Halles Nahrungsmittelindustrie und touristische Angebote verdienen mehr Aufmerksamkeit. Von einer naturnahen Saale mit Bade- und Rastplätzen, einfachen, aber guten Beherbergungsangeboten und einer regionalen Gastronomie würde auch Halle profitieren. Im Bereich der Stadtentwicklung möchte ich der sozialen Spaltung innerhalb von Halle entgegenwirken. Stadtviertel wie die Silberhöhe benötigen dafür mehr Unterstützung vom Land.

Wodurch zeichnet sich Halle für dich aus?

Halle ist eine Stadt, die nie still steht, die sich verändert. Deshalb ist es nicht langweilig, hier zu leben. Halle ist voll kreativer Menschen, die die Dinge selbst in die Hand nehmen.

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