Pressemitteilung: Alternativen zur Hochstraße finden – Halle-Neustadt nicht abkoppeln

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich langfristig für Alternativen zur Hochstraße ein. In den kommenden Jahren sind Zwischensanierungen am Hochstraßenkomplex und dessen Zufahrten in Höhe von über 20 Millionen Euro nötig. Dafür schlagen wir als kostendämpfende Lösung vor, zwischen Franckeplatz und Glauchaer Platz vorerst nur die nördliche Brückenseite zu sanieren. Da die Verkehrszahlen auf der Hochstraßes seit Jahren sinken und voraussichtlich weiter sinken werden, erscheint das sinnvoll und machbar. Nach einem ausführlichen Test der Freigabe von nur einer Fahrspur pro Richtung könnte dann die südliche Brücke abgerissen oder – bei weiterem Bedarf – doch noch saniert werden.

Eine solche schrittweise Lösung bedeutet selbst im Falle eines Teilabrisses keine verkehrliche Abkopplung von Halle-Neustadt. Denn die Saalebrücken zwischen Glauchaer Platz und Rennbahnkreuz bleiben erhalten. Das ist gerade im Hochwasserfall entscheidend. Zugleich muss eine solche Lösung durch eine verbesserte Radverkehrs- und ÖPNV-Anbindung über die Elisabethbrücke unterstützt werden.

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