Pressemitteilung: Halle keine rechtsradikale Hochburg, dafür aber Engagement weiter nötig.

Zur Debatte um den Spiegel-Artikel und Halle als angebliche rechte Hochburg erklärt Dr. Sebastian Kranich, Grüner Stadtvorsitzender und Direktkandidat zur Bundestagswahl: „Halle ist keine ‚Hochburg‘ von Rechtsradikalen. Ausruhen kann man sich darauf aber nicht. Wir müssen aktiv dafür sorgen, dass es so bleibt.“

Angesichts der andauernden Diskussion ergänzt Kranich weiter: „Halles Probleme mit rechtsextremen Haltungen und Übergriffen sind nicht schwerwiegender als in anderen, vergleichbaren Städten. Es darf jedoch nicht der Eindruck erweckt werden, solche Probleme wären nicht vorhanden. Wir müssen so ehrlich sein, bei allem Bemühen um ein positives Image der Stadt, Schattenseiten nicht zu verschweigen. Auch in den letzten Jahren hat es rassistisch und rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten in Halle gegeben, zu oft noch ist in zu vielen Köpfen Alltagsrassismus spürbar. Daher ist es weiterhin nötig, engagiert gegen entsprechendes Gedankengut aufzutreten, wie es etwa im breiten Bündnis „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ geschieht

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